Die DB-Pressestellen Frankfurt am Main und Düsseldorf informierten am 27. Mai 2024 über
weitere Arbeiten an der Eifel-Strecke [Zitate unter Umschreibung/Verzicht von ... :innen]
Für den Südabschnitt in RLP > Frankfurt am Main (27. Mai 2024, 11:00 Uhr)
Eifelstrecke: Bauvorbereitungen für die Elektrifizierung zwischen Gerolstein und Auw an der Kyll starten
Fachpersonal erkundet acht Tunnel, um weitere Arbeiten zu planen
• Auf der RB 22 Ersatzverkehr mit Bussen bis zum 24. Juni
Die DB hat am 27. Mai 2024 auf der Eifelstrecke in Rheinland-Pfalz zwischen Gerolstein
und Auw an der Kyll mit den Vorarbeiten für die Elektrifizierung begonnen. Die Fachleute
erkunden bis zum 24. Juni acht Tunnel auf dem 42 Kilometer langen Abschnitt und unter-
suchen sie, um die weiteren Arbeiten zu planen. Im September startet die DB mit der ei-
gentlichen Elektrifizierung. Dann werden die Tunnel umgebaut, sodass die Bauteams die
Oberleitungen montieren können.
Aufgrund Bauarbeiten werden die Züge der Linie RB 22 bis zum 24. Juni durch zwei Buslinien ersetzt:
■ Der Expressbus zwischen Trier – Kyllburg (ohne Zwischenhalt) – Gerolstein (mit allen Halten)
.-fährt von Montag bis Freitag alle zwei Stunden.
■ Der Lokalbus zwischen Daufenbach – Gerolstein fährt täglich alle Halte an. Bei dieser Linie
.-findet der Umstieg Zug-Bus und umgekehrt in Daufenbach statt.
Der Bahnhof Auw an der Kyll
.-kann wegen Straßenbauarbeiten nicht angefahren werden.
Auch auf dem nördlichen Teil der Eifelstrecke in Nordrhein-Westfalen gehen die Bauarbeiten ab
dem 25. Juni weiter. Zwischen Euskirchen und Kall beginnen dann auch dort die Vorarbeiten für
die Elektrifizierung.
Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen der DB enthalten und werden über
Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bauinfos.deutschebahn.com,
über die App „DBBauarbeiten“ sowie unter zuginfo.nrw abrufbar.
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Für den Nordabschnitt in NRW > Düsseldorf (27. Mai 2024, 11:45 Uhr)
Eifelstrecke: Elektrifizierung zwischen Euskirchen und Kall startet am 25. Juni
Kampfmittelsondierungen und Baugrunderkundungen - Busse statt Bahnen auf RE 22 und RB 24 bis zum 2. September
Die DB startet auch auf der Eifelstrecke in NRW ab 25. Juni zwischen Euskirchen und Kall mit
den Vorarbeiten für die Elektrifizierung. So wird der Baugrund erkundet und Fachleute führen
mit Spezialgeräten die Kampfmittelsondierungen auf einem über 24 Kilometer langen Strecken-
abschnitt durch. Bei den Baugrunduntersuchungen wird die DB abschnittsweise vorgehen und
mit der Baustelle entlang der Eifelstrecke „wandern“. Aus Euskirchen kommend werden sich
die Fachkräfte Abschnitt für Abschnitt in Richtung Kall vorarbeiten.
Zuvor beginnen bereits am 27.5. in Rheinland-Pfalz erste bauvorbereitende Arbeiten.
Diese gehen bis zum 24. Juni und finden zwischen Gerolstein und Auw an der Kyll statt.
Aufgrund der Bauarbeiten werden die Züge der Linien RE 22 und RB 24 von Di., 25. Juni, 21 Uhr
bis Montag, 2. Sept., 21 Uhr, durch Busse zwischen Euskirchen, Kall und Gerolstein ersetzt. Die
Busse des RE 22 fahren zwischen Euskirchen und Gerolstein ohne Halt in Urft und Schmidtheim,
die Busse der RB 24 zwischen Euskirchen und Nettersheim ohne Halt in Satzvey und Scheven,
in den Tagesrandzeiten zusätzlich von/bis Gerolstein mit allen Halten zwischen Nettersheim und
Gerolstein.
Die Busse des noch von den Hochwasserschäden betroffenen RE 12 fahren zwischen Euskirchen und
Blankenheim (Wald) ohne Zwischenhalt und anschl. mit Bedienung aller Halte weiter bis Gerolstein.
Die verkehrlichen Auswirkungen finden Sie außerdem im nachfolgend verlinkten Kundenplakat:
Auswirkungen auf den Linien RE 12, RE 22, RB 24 vom 25. Juni bis 2. September
(PDF | 302,4 KB)
https://www.deutschebahn.com/resource/b ... l-data.pdf
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In beiden PM der gleiche Anhang:
Allgemeine Infos zur Elektrifizierung der Eifelstrecke:
Während noch letzte Arbeiten für den Wiederaufbau der von der Flutkatastrophe zerstörten
Strecke laufen, beginnt die DB zeitgleich mit der Elektrifizierung. Ab Frühsommer starten
dafür u.a. Untersuchungen des Baugrunds und Kampfmittelsondierungen. 2025 sollen erste
Fundamente für die neuen Oberleitungsmasten errichtet werden. Die Bautrupps nehmen sich
dabei Abschnitt für Abschnitt vor, um schnellstmöglich fertig zu werden.
Für das Elektrifizierungsprojekt spannt die DB in einem eng getakteten Plan allein 300 Kilo-
meter neuen Fahrdraht. Auf 17 Kilometern passen die Fachkräfte Gleise und Weichen sowie
56 Brücken für die Elektrifizierung an. In zehn Tunnelbauwerken wird außerdem Platz für
Oberleitungen und elektrische Züge geschaffen. Um die Strecken in der Eifel mit Strom zu
versorgen, setzt die DB zudem ein neues, innovatives Konzept ein, das Planung und Bauzeit
deutlich verkürzt. Dafür verlegen die Bauteams rund 280 Kilometer Kabel und legen rund 70 km
Kabelkanäle an. So kann auf den Bau neuer Hochspannungsleitungen verzichtet werden. Darüber
hinaus errichtet die DB an der Eifelstrecke
zehn Bahnstromanlagen.
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