Inbetriebnahme ESTW Oberwesterwaldbahn Staffel - Westerburg
Inbetriebnahme ESTW Oberwesterwaldbahn Staffel - Westerburg
Es scheint sich zu verdichten, dass die Umrüstung des Streckenabschnittes von Staffel bis Westerburg auf ESTW-Technik bis spätestens 2029 erfolgt. Der Bedienplatz für den Gesamtabschnitt Staffel - Westerburg soll in das noch vom Fachbereich Leit- und Sicherungstechnik der DB InfraGO AG genutzte Gebäude in Westerburg installiert werden. In einem letzten Schritt soll danach dann der Abschnitt Langenhahn - Ingelbach an dieses ESTW angeschlossen werden. Für die Unterwesterwaldbahn ist geplant, den Bahnhof Siershahn an das ESTW Montabaur anzuschließen und den Bedienplatz für diese Strecke dort zu belassen. Als Fernziel ist vorgesehen, den gesamten Westerwald, die Lahnbahn sowie die Strecke Limburg/Lahn - Niedernhausen - Lorsbach in einer sog. "Regio-BZ" auf dem Gelände des ehem. Bw im Bahnhof Limburg/Lahn zu konzentrieren. Die Bedienplätze in Diez, Montabaur und künftig Westerburg würden dann entfallen.
- Dieselpower
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Re: Inbetriebnahme ESTW Oberwesterwaldbahn Staffel - Westerburg
Und das ganze natürlich mit einem BON (Betriebswirtschaftlich optimierten Netz), das dann endgültig und vollständig jeglicher noch vorhandener Infrastruktur für Sonderzüge oder Unregelmäßigkeiten beraubt wird...also das, was davon heute noch übrig ist, kommt auch weg. EStw ging bisher ja immer mit Kapazitätsreduzierung einher.
„Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“
Albert Einstein
"Ich bin, wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich...!"
Konrad Adenauer
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"Kahlschlag" konnte auch schon die Bundesbahn!
Etwas Widerspruch: Beim EStW Obere Lahn kam jetzt mit dem neuen Bahnhofskopf Löhnberg Ost undDieselpower hat geschrieben: ↑Di 1. Apr 2025, 11:58 EStw ging bisher ja immer mit Kapazitätsreduzierung einher.
den beiden Überleitungsweichen in Aumenau zumindest etwas Neues hinzu. Auch der (bis auf wenige
Ausnahmen) mögliche signalisierte Gleiswechselbetrieb kann man nicht als "Einschränkung" bezeichnen.
Allerdings wurden - schon seit Bundesbahn-Zeiten - jede Menge Überholungs- und Kreuzungsmöglich-
keiten, Rampen- und Anschlussgleise systematisch abgerissen. (obere Lahn: Villmar, Aumenau, Gräven-
eck, Weilburg, Stockhausen, Braunfels; Untere Lahn: Fachingen, Balduinstein, Laurenburg, Obernhof
(Stichwort: Pilgerzüge), Nassau, Bad Ems (Stichwort: Sdzg zum Blumenkorso), Friedrichssegen ...)
Danke übrigens an "Grauwacke" für das neue Thema und die Informationen

Allerdings fällt mir im Bereich des ehem. Limburger Bahnbetriebswerks jetzt keine Fläche ein, auf
der DB InFrago eine solche "regionale BZ" überhaupt errichten könnte, denn - bis auf die Tankstelle -
wurde das Gelände - beginnend an der ehem. Fahrleitungsmeisterei (in Höhe Blechwarenfabrik), der
ehem. Lokschuppen mit dem Wasserturm und dem ehem. Übernachtungsgebäude - an das Recyling-
Unternehmen Schuy verkauft. Auch die Hallen der Bahnbus-Werkstätten sind verkauft. Lediglich
im Bereich zum alten Kalkwerk hat DB Cargo (noch) ein Bürogebäude ...
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