Sichtung in Schwarzerden

Erwin
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Sichtung in Schwarzerden

Beitrag von Erwin »

212er der Hunsrückbahn und ein Schotterwagen stehen in Schwarerden im Bahnhof. Hat die Ostertalbahn sich diesen Schüttwagen zugelegt?
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Nordpfaelzer
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Re: Sichtung in Schwarzerden

Beitrag von Nordpfaelzer »

212 der Hunsrückbahn? What's that?

Fragende Grüße
Stephan
Erwin
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Re: Sichtung in Schwarzerden

Beitrag von Erwin »

...oh, da hat einer den Großen-Krieg überlebt????

Ja, die V100 der Hochwaldbahn hat im Ostertal ein Schüttgutwagen mit verschließbarem Dach "vergessen". Das Teil ist optisch auf Vordermann gebracht, mit des Erbfeindes Schriftzeichen versehen und steht in Gleis 21 von SSWN mit Anhängedeichsel Schraubkupplung - SKL-Verschiebemöglichkeit.

Ich spekuliere daher, der Wagen wurde vom AKO gekauft/gemietet, um Einschotterungen :

- am geplanten neuen Bahnhofsgleisfeld zu bewerkstelligen

- die Strecke an einer bestimmten Stelle zu schottern, wo was repariert wurde am Gleiskörtper, der sonst gut in Schuß ist, ausser Kilometer 14, 8(?) hinter Osterbrücken Richtung Hof, da gibts eine Dauergleisverwerfung durch ein zu reichsbahnzeit wohl entstandenes Problem. Vieleicht wird die Kurve dort neu verlegt und ein Stoß gelassen statt Endlosschweißung, das die Kurve nicht so unter Spannung steht. Der AKO hat da aber ein exzellenten - und vermögenden - Fachmann, mit dem ich zusammen schon die Hektometersteine auf Hollywood-Niveau gebracht hatte.

- oder sonstiges....


(nichtzutreffendes bitte streichen)
Bernd Heinrichsmeyer
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Re: Sichtung in Schwarzerden

Beitrag von Bernd Heinrichsmeyer »

Hallo,

also die 212 gehört nicht der Hochwaldbahn, sondern der Heinrichsmeyer Eisenbahndienstleistungen. Sie war zu Wartungsarbeiten in SSWN. Sie hat einen Td-Waggon einer Waggonvermietung nach SSWN mitgenommen. An dem Wagen werden Arbeiten für diese Vermietungsfirma ausgeführt. Danach wird er wieder abgeholt - vielleicht wieder von unserer 212.
Bernd Andreas Heinrichsmeyer
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Erwin
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Re: Sichtung in Schwarzerden

Beitrag von Erwin »

Guten Morgen Herr Heinrichsmeyer,
danke für die Erklärung zu meiner Sichtung in SSWN.

Wie ich sehe, ist diese "Dienstleistung für Dritte in kleinem Rahmen" in SSWN immer noch präsent...und Michel und Kollegen werden die Fahrzeuge bestens warten. Daher eine gute Wahl bei noch kurzen Wegen.

Da ich jetzt nur noch "schlechte Erinnerung" für die Ex-Kollegen in SSWN bin, mal einfach als Eisenbahninteressierter in die Runde geworfen: Falls Herr Falz seine beiden Broterwerb-Ludmillas veräußert, weil nun der Ruhenstand immer ruhiger wird und damit mindest eins Strahlgleis im Hermeskeiler Schuppen frei wird, ich würde ihn ansprechen, ob dieses Gleis "versuchsweise" nicht für einen überschaubaren Zeitraum anmietbar wäre, um eben Instandhaltung, Wartung und HU´s von "Geldeinbringenden Lokomotiven und Wagen" eben dort im Trockenen schnellstmöglich bei guter Qualität durchführen könnte?! Das war mir als Aktiver immer in der Nase gestochen, aber die Eisenbahnvereine untereinander wollen...so ist mein Gefühl...lieber "den anderen" absolute Unabhängigkeit demonstrieren statt effektiv zu arbeiten. In dem Fall wäre so etwas mit Workshops für Eisenbahnfans, die in die Technik hinein schnuppern wollen, auch sehr gut geeignet. Dazu den 4-achser in SSWN vor Ort gefahren, der besteht aus Abteilen mit Schlafgelgenheiten, so das man 1 Woche Urlaub in Hermeskeil bei berechenbaren Verhältnissen anbieten kann...für Vereinsmitglieder, die man bisher nicht begeistern konnte und Aussenstehende Interessierte.
Bernd Heinrichsmeyer
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Re: Sichtung in Schwarzerden

Beitrag von Bernd Heinrichsmeyer »

Es wäre aber aufwendig, die Schienenfahrzeuge immer nach Hermeskeil mittels Tieflader zu bringen. Hermeskeil hat gegenwärtig keinen Bahnanschluss. Und wenn nicht bald ein paar "Indianer" hinter dem Busch hervorkommen, die daran etwas ändern wollen, wird es auch so bleiben.
Bernd Andreas Heinrichsmeyer
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Erwin
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Re: Sichtung in Schwarzerden

Beitrag von Erwin »

..ohach, das wußte ich nicht!

Wenn Sie aber schreiben, "Indianer"-Mangel, dann bedeutet das wohl, das Arbeitskräfte für einfache Arbeiten fehlen, oder?

Einfach diesen Gedanken aufgegriffen mal gefragt, sind das Tätigkeiten, die nur mit Handkraft zu erledigen sind oder geht das auch mit Zweiwegebagger und Mulchergerät, wobei das Fahrzeug für Hilfstätigkeiten doch noch Mannkräfte braucht? Also ein KLV mit Hänger dem Bagger folgend aufräumt, was der zerschreddert?

Hintergrund dieser Überlegungen ist nun mal, daß das Falzsche Domiziel als auch der Hermeskeiler Bahnhof als auch die Technik des AKO Interesse daran haben könnte, das hier gemeinsam eine Bahninfrastruktur zum Geldverdienen bzw. Geld-intern-verlagern innerhalb dieser 3 Interessengruppen möglich wird. Wenn man dann noch die Losheimer für die ein oder andere Sache gewinnen könnte, um im Gegenzug deren Indusilosen-Dampfloks Vorspann mit dieser euerer Lok-Technik zu ermöglichen, das diese Dampfer in der angrenzenden Region als Sonderzuggastlok die Fahrgäste für andere Vereine oder Veranstaltungen ermöglichen könnten, seit ihr schon zu viert.
Ich denke unter diesem stabilen Unterbau, wenn er denn möglich wird, werden Eisenbahnbegeisterte schon für einige Arbeitsstunden zu gewinnen sein...man hat halt ein Ziel vor Augen, das vielen hilft, oder?
jojo54
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Re: Sichtung in Schwarzerden

Beitrag von jojo54 »

Hallo zusammen,

an dieser Stelle möchte ich keine neue Diskussionsrunde anfangen, aber an den (noch) nicht vorhandenen Indianern wird es wohl weniger liegen, dass es mit der Verbindung nach Hermeskeil im Moment nicht richtig läuft. Vielmehr fehlt doch das Geld um die Behelfsbrücke zu sanieren und die finanziellen Auflagen für eine erneute Betriebsgenehmigung zu erfüllen. Vom Rest ganz zu schweigen.

Wenn es dann noch stimmen sollte, dass ein Teil der Hochwaldbahn-Fahrzeuge aus Hermeskeil wegen dem Brückenschaden abgezogen
wurde, so ist zu befürchten, dass die HWB oder deren Nachfolgeunternehmen den Standort aufgibt oder aufgeben wird.

Mehr als 30 Jahre komme ich in diese Region und es ist für mich sehr bedauerlich, dass alles so enden musste.

MfG
jojo54
Erwin
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Re: Sichtung in Schwarzerden

Beitrag von Erwin »

...was heißt:"..alles so enden mußte..??"...wenn Kunstbauwerke grundsanierungsbedürftig sind, das läßt sich selbst die DB AG vom Bund bezahlen! Kein Privater Betreiber kann das stemmen!
Bernd Heinrichsmeyer
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Re: Sichtung in Schwarzerden

Beitrag von Bernd Heinrichsmeyer »

Erwin hat geschrieben:...was heißt:"..alles so enden mußte..??"...wenn Kunstbauwerke grundsanierungsbedürftig sind, das läßt sich selbst die DB AG vom Bund bezahlen! Kein Privater Betreiber kann das stemmen!
Richtig. Nur dazu wird ein politischer Wille benötigt. Und eben jene gewählte Volksvertreter und ihre staatsbediensteten Adjutanten sind das Problem und von mir mit den "Indianern" gemeint. Sie bleiben vor dem bösen Bleichgesicht "Bahnerhalt" lieber in Deckung.

Es liegt nicht an den 30.000€ für die Behelfsbrücke. Das würden wir noch hinbekommen. Aber unser Wille und der Kampfgeist schwinden, denn es scheint außer einigen wenigen Eisenbahnfreunden niemand so richtig zu interessieren, ob diese Strecke fortbesteht, oder nicht. Aus dem zuständigen Ministerium in Mainz wurde uns ernsthaft mitgeteilt, man habe kein Geld, um 50% Zuschuss zur Brücke, also 15.000€, zu zahlen. Für allen möglichen Sch..... hat man jedoch in diesem Hause Geld und fährt die Steuermillionen mit Schubkarren zum "Reißwolf".
Und wenn man schon finanziell nicht helfen will, so könnte der Staat - oder hier die Landesregierung - zumindest seinen engagierten Bürgern und Unternehmern mit flacher, entgegenkommender Verwaltung begegnen. Ermessensspielräume reichen in 2 Richtungen. Optimistisch oder pessimistisch. Aber in Mainz sind die Gläser halt immer schon halbleer ... . Schade, sehr frustrierend und ein Armutszeugnis für diese doch angeblich so bahnfreundliche Landesregierung. Von nachhaltigem Wirtschaften mit den vorhandenen Ressourcen hat man da in Mainz wohl auch noch nix gehört.

Es soll aber noch nicht aller Tage Abend sein, wir führen noch Gespräche mit den Volksvertretern. Wenn wir eine Diskussion hier führen wollen, sollten wir sie aber ist Hochwald- und Hunsrückbahnforum umziehen lassen :-).
Bernd Andreas Heinrichsmeyer
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Re: Sichtung in Schwarzerden

Beitrag von Axel kron »

Hallo,

also die 212 gehört nicht der Hochwaldbahn, sondern der Heinrichsmeyer Eisenbahndienstleistungen. Sie war zu Wartungsarbeiten in SSWN. Sie hat einen Td-Waggon einer Waggonvermietung nach SSWN mitgenommen. An dem Wagen werden Arbeiten für diese Vermietungsfirma ausgeführt. Danach wird er wieder abgeholt - vielleicht wieder von unserer 212. Geschrieben von Bernd Heinrichsmeyer.





Wieviele Unternehmen gibt es eigentlich bei der Hochwaldbahn und deren Töchtern ????

Gruß fragender

Axel
Bernd Heinrichsmeyer
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Re: Sichtung in Schwarzerden

Beitrag von Bernd Heinrichsmeyer »

Hallo,

gegenwärtig aktiv 3, nämlich besagte Eisenbahndienstleitungen, dann die HEB für die Infrastruktur und das BW Zittau für gleichnamiges BW.

Außerdem besteht inaktiv noch die HWB, die einen Rechtsstreit am BGH gegen DB Netz führt.
Bernd Andreas Heinrichsmeyer
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