habe neue Bilder für Euch. Sie kommen aus der bei mir eher selten gezeigten Epoche II.

Für meinen historischen Rheingold brauchte es Fahrzeuge auf der B 9 am Mittelrhein. Hier zwei Automodelle aus dem Jahr 1935.
@ Heinz
Manchmal kann ist es nicht lassen, von meinem Vorbildthema abzuweichen. Die E 95 läuft immer noch auf meiner Anlage. ist ein Augenschmaus.

@ Ulrich
Vielen Dank für den Hinweis zum Einsatz der FS-Wagen in Deutschland. Vielleicht finde ich ja noch einen glaubwürdigen oder gar belegten Einsatz der Wagen am Mittelrhein.

Ford Eifel
Die Ford Eifel "35" Cabrio-Limousine wurde als eine Variante des Ford Eifel ab 1935 gebaut. Der "Eifel war auch als Limousine, Roadster und Kleintransporter erhältlich. Rund 61.500 Stück wurden bis 1940 von allen Modellen gebaut. Damit war das Modell der Ford Motor Company AG, der späteren Ford-Werke AG (1939) im Deutschen Reich außerordentlich erfolgreich. In Köln-Niehl war der Hauptproduktionsort. Es lieferten auf Basis des "Eifel" auch andere Karosseriebauer wie Karmann und Hebmüller Modelle aus. Der "Eifel" als Nachfolger des "Köln" hatte einen Vierzylinder-Reihenmotor mit 25 kW (34 PS) und 1172 Kubikzentimeter Hubraum. Die Höchstgeschwindigkeit lag bei 100 km/h.
Modell Busch Nr. 41204

Mit dem Ford Eifel konnte eine Familie schöne Ausflüge machen

Der Ford Eifel wird gleich von einem Horch 853 überholt

Horch 853
Das Horch Sport-Cabriolet wurde ab 1935 zunächst unter der Bezeichnung Hoch 850 gefertigt. Die Bezeichnung "853" hatte der Wagen zunächst nur intern, ab 1937 dann aber offiziell. Das Cabrio war ein ausgesprochenes Oberklassen-Modell mit einer geringen Stückzahl. Bis zum Kriegsausbruch 1939 kamen daher nur rund 1000 Stück auf die Straße. Die Horch-Werke in Zwickau lieferten den "850" auch als Tourenwagen, Roadster, Pullman-Limousine, Cabriolet und Landaulet aus. Insgesamt blieb die Stückzahl in diesem Marktsegment mit rund 2.200 produzierten Wagen erwartungsgemäß eher gering. Der Horch 850 hatte einen Fünf-Liter-Motor (4944 Kubikzentimeter Hubraum) mit einer Leistung von 74 kW (100 PS). Ab 1937 erhöhte sich die PS-Zahl auf 120 (88 kW). Mit dem stärkeren Motor erhöhte sich die Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h auf 135 km/h. Solche Geschwindigkeiten ließen sich damals eher selten ausfahren.
Wer ein gepflegtes Horch Sport-Cabriolet kaufen möchte, sollte schon mal 400.000 Euro bezahlen können.
Modell Busch Nr. 41323

Luxus auf Schiene und Straße

Die Baureihe 01 begegnet dem Horch Sport-Cabriolet am Rhein

Hier weitere Bilder, die im Jahr 1937 entstanden sein könnten.
Luxus auf Schiene und Straße: Rheingold und Horch 853

Vom Horch Oberklassen-Cabriolet kam bis zum Kriegsausbruch 1939 nur rund 1000 Stück auf die Straße

Ausnahme-Mobilität im Jahr 1937

Der Alltag auf der B 9 wird eher von Krädern und Fuhrwerken geprägt gewesen sein.
