Liebe Modellbahnfreunde,
wie immer dauern alle Baufortschritte recht lange. Hier ein neuer Zwischenstand.
Zunächst eine Neuzugang bei der Straßenfahrzeugen:
Opel Blitz 1,75 t Abschleppwagen
Die Firma Opel war vor dem Zweiten Weltkrieg der größte Hersteller von Personen und Lastwagen. Dafür stand der Opel-Blitz, der in Brandenburg an der Havel auf moderne Weise als Dreitonner produziert wurde. Das Werk wurde bei Luftangriffen 1944 total zerstört. Bis Kriegsende konnte die Produktion wieder aufgenommen. Jedoch demontierten die Sowjets die gesamte Produktionsanlage.
Da zu Kriegszeiten Daimler-Benz im Werk Mannheim den Opel-Blitz für die Wehrmacht herstellen musste, konnte dort die Produktion nach 1945 wieder aufgenommen werden. Dabei kooperierten die beiden Hersteller. Jeder verkaufte die Hälfte der Fahrzeuge auf eigene Rechnung. Die Zusammenarbeit lief aus, nachdem Daimler-Benz 1949 einen eigenen Dreitonner heraus brachte.
Ein Opel-Blitz Dreitonner als Feuerwehrfahrzeug auf Rheinmodellbahn 1
Der kleine Opel-Blitz mit 1,5 Tonnen Nutzlast wurde bis 1942 im Opel-Werk Rüsselsheim gebaut. Diese Produktion konnte Opel 1946 wieder aufnehmen. Der kleine Opel-Blitz war lange Markführer in Deutschland, bis die Konkurrenz von Hanomag und Benz größer wurde.
Ab 1952 wurde der kleine Blitz stärker und die Nutzlast konnte auf 1,75 Tonnen erhöht werden. Die Formgebung der Fahrerkabine änderte sich und Fahr- und Bedienungskomfort machten das Fahrzeug sehr beliebt. Da Opel lange nur Benzinmotoren anbot und die schärfsten Konkurrenten den wirtschaftlicheren Dieselmotor anboten, gingen die Marktanteile immer weiter zurück. Nur kurzfristig konnten die Verkaufszahlen wieder steigen, weil Opel einen Dieselmotor von Peugeot anbot. Da gleichzeitig die Pkw-Produktion sehr gut lief, verabschiedete man sich vom Bau der Kleinlastwagen. 1975 wurde die Produktion des Opel-Blitz ohne Nachfolgemodell eingestellt.
Der Opel-Blitz mit einer Nutzlast von 1,75 t wurde von 1952 bis 1960 verkauft. Er hatte einen Opel 2,5 Liter Sechszylinder-Motor mit zunächst 43 kW (58 PS). 1955 kostete der Kleinlastwagen 8.250 DM.
Das Modell
Das Wiking-Modell bildet einen Pritschenwagen mit Abschleppkran nach. Als Werkaufschrift ist an beiden Seiten der Pritsche "GASOLIN" zu lesen. Das Firmenlogo befindet sich auch auf beiden Kabinentüren. Als Abschlepphaken ist ein blankes Draht-Metallteil eingesetzt. Der Kran ist durch ein Gummiband fixiert. Ob der Kranaufbau Vorbildgerecht ist, konnte ich nicht ermitteln.
Ich habe das Modell mit Nummernschildern, Kupplungshaken, Spiegeln und Ladung ausgestattet. Ferner wurde ein anderer Abschlepphaken mit dünnem Draht verbunden und bis zur Seilwinde geführt. Das Fahrzeug wird an meiner neuen Tankstelle stationiert sein.
Modell Wiking Nr. 0352 02
Aktuelle Landschaftsgestaltung
Erste Bilder von der B9-Trasse am Banktunnel-Südportal. In diesem Bereich geht die Landschaft vom Stadtteil "An der Loreley" in den nördlichen Teil der Kernstadt mit der Katholischen Kirche und - später einmal - der Rheinfelshalle über.
Die B9-Trasse ist angelegt und einige Lücken in der Rohlandschaft geschlossen.
An der Kirche sind ebenfalls Lücken in der Rohlandschaft geschlossen. Die Straße "Schloßberg" wurde bis zum Anlagenrand verlängert. Das Straßenstück ist aber noch nicht auf dem Bild eingebaut. Dafür ist eine neues Modell entstanden. Es handelt sich um eine Tankstelle im Stil der 50ger Jahre. Der passende Opel-Blitz wird an der Tankstelle später zu sehen sein.
Die alten Modellhäuschen haben immer mal wieder ihren Standort an der Oberstraße verändert. Ich denke die finale Reihenfolge ist auf dem Bild zu sehen. Das Vorbild wird leider so nicht wieder gegeben. Was nicht ist, kann später mal noch werden. Zumindest die Straßenführung soll halbwegs richtig sein.
