Aktuelles zur Hunsrück-Querbahn
Re: Aktuelles zur Hunsrück-Querbahn
Kreisverwaltung informiert über Chancen der Hunsrückquerbahn für die Wirtschaft, einen ausführlichen Bericht findet ihr hier: https://www.kreis-sim.de/index.php?obje ... 347.2193.1
Ab 01.August 2026 Zugverkehr auf der Hunsrückquerbahn möglich
Laut der Pressestelle der Deutschen Bahn soll es möglich sein, dass ab dem 01.August diesen Jahres wieder Züge auf der Hunsrückquerbahn verkehren. Bis dahin soll der bislang hergerichtete Abschnitt von Stromberg bis Büchenbeuren fertiggestellt sein, sowie der Abschnitt Langenlonsheim nach Stromberg saniert sein. Quelle: https://www.deutschebahn.com/de/presse/ ... h-13736200#
DB: Erste Verkehre auf der Strecke erst ab August möglich
Das mit der DB-Meldung verknüpfte Foto soll Gleisbauarbeiten auf der HQB zeigen:

Bagger verlegt Gleise an der Hunsrückbahn, Quelle: Deutsche Bahn AG
Da bei den Bauarbeiten eine Betonplatte über einem Durchlass beschädigt wurde, muss dieser Schaden
erst behoben werden, bevor die Strecke wieder in Betrieb genommen werden kann. Die Planungen und
statischen Prüfungen dazu seien beauftragt und die Reparatur soll im März erfolgen - schreibt die DB.
Weil der Abschnitt bis Stromberg eh ab 1.4. bis 30.7. wg. Gleisbau dicht ist, "hat sich die DB dazu ent-
schieden, die IBN der gesamten Strecke auf den Zeitraum nach diesen Bauarbeiten zu verschieben."
Wichtig ist der DB dieser "Seitenhieb": Trassenanmeldungen des Güterverkehrs liegen für das Jahr 2026 nicht vor.
Und auch diesen Satz kann man nur als zynisch bezeichnen, wenn DB InFRAGO vorher (entgegen der Ausschrei-
bungen) alle noch verfügbaren Bahnsteige (bis auf Simmern ?) abräumt: "Die angemeldeten Sonderfahrten für
den Ausflugverkehr können im August starten. Wie denn?? Hin und her ohne Ein- und Ausstieg unterwegs??
.

Bagger verlegt Gleise an der Hunsrückbahn, Quelle: Deutsche Bahn AG
Da bei den Bauarbeiten eine Betonplatte über einem Durchlass beschädigt wurde, muss dieser Schaden
erst behoben werden, bevor die Strecke wieder in Betrieb genommen werden kann. Die Planungen und
statischen Prüfungen dazu seien beauftragt und die Reparatur soll im März erfolgen - schreibt die DB.
Weil der Abschnitt bis Stromberg eh ab 1.4. bis 30.7. wg. Gleisbau dicht ist, "hat sich die DB dazu ent-
schieden, die IBN der gesamten Strecke auf den Zeitraum nach diesen Bauarbeiten zu verschieben."
Wichtig ist der DB dieser "Seitenhieb": Trassenanmeldungen des Güterverkehrs liegen für das Jahr 2026 nicht vor.
Und auch diesen Satz kann man nur als zynisch bezeichnen, wenn DB InFRAGO vorher (entgegen der Ausschrei-
bungen) alle noch verfügbaren Bahnsteige (bis auf Simmern ?) abräumt: "Die angemeldeten Sonderfahrten für
den Ausflugverkehr können im August starten. Wie denn?? Hin und her ohne Ein- und Ausstieg unterwegs??
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Re: Aktuelles zur Hunsrück-Querbahn
Wurde denn die Bundesnetzagentur einmal über diese Diskriminierung potentieller Trassenkunden informiert? In der Regel sind die nicht so zahnlos wie das EBA.
Re: Aktuelles zur Hunsrück-Querbahn
Werter User Grauwacke,
ist Deine Frage vom Schreibtisch aus geschrieben, oder warst Du in letzter Zeit entlang der Hunsrück-Querbahn unterwegs und hast Dir die aktuelle Situation angeschaut? Dann dürfte sich Deine Frage erübrigt haben. Wo soll denn Deiner Meinung nach verladen werden?
MfG.
jojo54
Re: Aktuelles zur Hunsrück-Querbahn
Werter jojo54,
der informierte Eisenbahner weiß, dass Serviceeinrichtungen, wie Verladeanlagen, ein integrierter Bestandteil der Infrastruktur sind. Werden sie zurückgebaut, obwohl potentielle Kunden im SGV dort verladen wollen, stellt das einen Diskriminierungstatbestand dar, den die BNetzA auf Antrag/Anzeige verfolgt. Gibt es keine potentiellen Kunden für die Hunsrückquerbahn, so stellt sich einmal mehr die Frage, wofür man Millionen für eine Reaktivierung in den Sand gesetzt hat. Im Übrigen pflege ich meine Beiträge nicht vom Schreibtisch aus zu verfassen, da ich als aktiver Berufseisenbahner im Gegensatz zu vielen Ferrophilen hier weiß, wovon ich rede. Aber Hauptsache, mal etwas losgelassen ...
der informierte Eisenbahner weiß, dass Serviceeinrichtungen, wie Verladeanlagen, ein integrierter Bestandteil der Infrastruktur sind. Werden sie zurückgebaut, obwohl potentielle Kunden im SGV dort verladen wollen, stellt das einen Diskriminierungstatbestand dar, den die BNetzA auf Antrag/Anzeige verfolgt. Gibt es keine potentiellen Kunden für die Hunsrückquerbahn, so stellt sich einmal mehr die Frage, wofür man Millionen für eine Reaktivierung in den Sand gesetzt hat. Im Übrigen pflege ich meine Beiträge nicht vom Schreibtisch aus zu verfassen, da ich als aktiver Berufseisenbahner im Gegensatz zu vielen Ferrophilen hier weiß, wovon ich rede. Aber Hauptsache, mal etwas losgelassen ...
[ZÖPNV-Süd] Neuigkeiten zur Hunsrück-Querbahn
Im Rahmen der 77. Verbandsversammlung des ZÖPNV-Süd am Dienstag, 03.03.2026
in der Stadtverwaltung Neustadt/W finden sich zur HQB folgende Informationen (tlw.
gängige Begriffe eingekürzt):
TOP 4.3 Langenlonsheim – Simmern – Büchenbeuren (Hunsrückbahn)
Wie bereits im Rahmen einer der letzten Verbandsversammlungen berichtet, laufen
aktuell noch die Sanierungsarbeiten der DB InfraGO, so dass die Gesamtstrecke
Langenlonsheim – Simmern – Büchenbeuren ab vsl. August 2026 wieder befahrbar ist.
Ziel beider Zweckverbände sowie des Landes RLP ist es dann, in einem ersten Schritt
saisonale touristische Zugangebote ab dem kommenden Jahr auf die Schiene zu bringen.
Hierbei sind im Wesentlichen zwei Voraussetzungen erforderlich:
■ Wiederherstellung der Bahnsteiganlagen mit Hilfe von Dauerprovisorien in diesem Jahr,
so dass der touristische Verkehr im kommenden Jahr gestartet werden kann.
■ Aufhebung des EBA-Bescheides, die Strecke nur mit 10 bzw. 20 km/h befahren zu
dürfen. Diese behördliche Auflage hat nach Auffassung eines beauftragten Gutachters
aufgrund der Sanierung der Strecke ihre Bedeutung verloren.
Der ZÖPNV Süd wird in diesem Jahr federführend die indikative NKU in Abstimmung mit
dem SPNV Nord, den beiden LK Rhein-Hunsrück und Bad Kreuznach sowie dem Land RLP
fortsetzen. Grundlage hierfür ist die Ermittlung des zusätzlichen Investitionsbedarfes,
der erforderlich ist, um die seitens der DB InfraGO sanierte Strecke mit einem täglichen
SPNV nutzen zu können.
BESCHLUSSVORSCHLAG
Die Verbandsversammlung beschließt die
■ Wiederherstellung der Bahnsteiganlagen mit Hilfe von Dauerprovisorien, so dass der
touristische Verkehr in 2027 gestartet werden kann. Die in diesem Zusammenhang an-
fallenden Kosten werden – sofern sich keine alternative Finanzierung ergibt - für das
EIU DB InfraGO über die Stationspreise refinanziert werden.
Die Planungen hierfür werden entsprechend vorangetrieben und die Umsetzung durch
den ZÖPNV Süd koordiniert.
■ Gemeinsam mit dem Land Rheinland-Pfalz sollen Gespräche mit dem EBA geführt
werden, mit dem Ziel, den EBA-Bescheid, die Strecke nur mit 10 bzw. 20 km/h be-
fahren zu dürfen, schnellstmöglich aufzuheben.
Alle weiteren Infos unter "Vorlagen 77" bei
https://www.zoepnv-sued.de/verbandsversammlung
.
in der Stadtverwaltung Neustadt/W finden sich zur HQB folgende Informationen (tlw.
gängige Begriffe eingekürzt):
TOP 4.3 Langenlonsheim – Simmern – Büchenbeuren (Hunsrückbahn)
Wie bereits im Rahmen einer der letzten Verbandsversammlungen berichtet, laufen
aktuell noch die Sanierungsarbeiten der DB InfraGO, so dass die Gesamtstrecke
Langenlonsheim – Simmern – Büchenbeuren ab vsl. August 2026 wieder befahrbar ist.
Ziel beider Zweckverbände sowie des Landes RLP ist es dann, in einem ersten Schritt
saisonale touristische Zugangebote ab dem kommenden Jahr auf die Schiene zu bringen.
Hierbei sind im Wesentlichen zwei Voraussetzungen erforderlich:
■ Wiederherstellung der Bahnsteiganlagen mit Hilfe von Dauerprovisorien in diesem Jahr,
so dass der touristische Verkehr im kommenden Jahr gestartet werden kann.
■ Aufhebung des EBA-Bescheides, die Strecke nur mit 10 bzw. 20 km/h befahren zu
dürfen. Diese behördliche Auflage hat nach Auffassung eines beauftragten Gutachters
aufgrund der Sanierung der Strecke ihre Bedeutung verloren.
Der ZÖPNV Süd wird in diesem Jahr federführend die indikative NKU in Abstimmung mit
dem SPNV Nord, den beiden LK Rhein-Hunsrück und Bad Kreuznach sowie dem Land RLP
fortsetzen. Grundlage hierfür ist die Ermittlung des zusätzlichen Investitionsbedarfes,
der erforderlich ist, um die seitens der DB InfraGO sanierte Strecke mit einem täglichen
SPNV nutzen zu können.
BESCHLUSSVORSCHLAG
Die Verbandsversammlung beschließt die
■ Wiederherstellung der Bahnsteiganlagen mit Hilfe von Dauerprovisorien, so dass der
touristische Verkehr in 2027 gestartet werden kann. Die in diesem Zusammenhang an-
fallenden Kosten werden – sofern sich keine alternative Finanzierung ergibt - für das
EIU DB InfraGO über die Stationspreise refinanziert werden.
Die Planungen hierfür werden entsprechend vorangetrieben und die Umsetzung durch
den ZÖPNV Süd koordiniert.
■ Gemeinsam mit dem Land Rheinland-Pfalz sollen Gespräche mit dem EBA geführt
werden, mit dem Ziel, den EBA-Bescheid, die Strecke nur mit 10 bzw. 20 km/h be-
fahren zu dürfen, schnellstmöglich aufzuheben.
Alle weiteren Infos unter "Vorlagen 77" bei
.
Re: Aktuelles zur Hunsrück-Querbahn
Gute Nachricht!
"Dauerprovisorien"... komisches Wort
Reinout
"Dauerprovisorien"... komisches Wort
Reinout
Reinout van Rees
Bau meiner Eifelquerbahn-orientierte Modellbahn: Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970
Erzählungen und Geschichten rund um meine Eifelburgenbahn
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