Hallo Modellbahnfreunde,
heute mal wieder Güterwagen für die Epoche III.
Doch zunächst zu dem Bild vom Banktunnel-Südportal mit einer Frage dazu.
Im Stummi-Forum hat mich ein Modellbahnfreund auf eine Bild von Günter aufmerksam gemacht, das ich natürlich schon kannte.
Ich dachte beim Betrachten zunächst an eine weitere Signalvariante für den Standort. Darauf hin habe ich mir alle Bilder, die ich für die Umsetztung der Stelle für die Modellbahn gesammelt habe, nochmal genau an. Darunter auch das Bild von Günter. Und siehe da, das Vorsignal auf der linken Seite hat auf allen Bildern einen Flügel. Ich hätte schwören können, das dort nur ein Vorsignal ohne Flügel zu sehen ist. Habe daher das falsche Vorsignal bestellt.
Warum das Vorsignal einen Flügel für "Langsamfahrt erwarten" hat, ist mir nicht klar. Eine Weiche kommt zu der Zeit erst hinter dem Ausfahrtsignal vom Bahnhof St. Goar. Die Weichenverbindung vor dem Bahnhof hinter dem Nordportal des Banktunnels dürfte zu dieser Zeit schon lange abgebaut sein. Kann mir ein Signal- und Betriebsexperte dazu eine Erleuchtung geben?
Gedeckter Güterwagen Glt 23
Die gedeckter Güterwagen mit Stirnwandtüren auf beiden Stirnseiten wurden ab 1933 gebaut. Erste Vorläufer schon ab 1927. Die Waggons wurden zur Wagengattung „Dresden“ gezählt. Zur Ausstattung gehörte eine Dampfheizung. Bei einer Ladefläche von 49,4 Quadratmetern und den Türen an den Sternseiten war der Glt die Beladung mit Kraftfahrzeugen geeignet. Besonders gut konnten durch die große Ladefläche leichte Güter mit großem Volumen (z.B. Glasindustrie) transportiert werden. Das Eigengewicht beträgt 13.000 kg bei einer Länge über Puffer von 12.100 mm. Ursprünglich war der Glt für eine Geschwindigkeit von 90 km/h zugelassen. Bei der DB lag die Höchstgeschwindigkeit bei 100 km/h.
Das Modell mit der Nummer RIV 195 173 hat das Untersuchungsdatum 17.4 61 angeschrieben. Die Länge des Modells beträgt 129 mm über Puffer.
Modell Brawa Nr. 48729
Hier ein Blick auf die Türen an der Stirnseite
Kühlwagen Tnfhs 38
Der Fischkühlwagen für Seefisch haben keine Eiskästen, weil der Fisch, damit er nicht austrocknet, direkt im zerstoßenen Eis befördert werden muss. In der Epoche III stand an den Seitenwänden "Seefisch" angeschrieben. Überhaupt haben die Seefischwagen in den 50er Jahren einige Umbauten erfahren. Gut zu erkennen der geänderte waagerechte Bretterverkleidung außerhalb des Wagengerippes. Ursprünglich lagen die senkrechte Bretterwände an der Innenseite der Streben.
Der Waggon wurde ab 1942 gebaut und hat in seiner Betriebszeit folgende Bezeichnungen bekommen: Bkhs Berlin, Tnfhs Berlin, Tnfhs 38, Tnfmhs 64 und Ibdlps 383. Etwa 500 Stück beschaffte die Deutsche Reichsbahn. Anfang der 60er Jahre waren noch fast 400 Wagen im Einsatz, deren Zahl allerdings um 1970 schon bei rund 100 Stück lag. Die Fischkühlwagen waren bis 1980 unterwegs.
Das Modell des Kühlwagens der "Fisch Union" mit der Nummer RIV 304 689 hat die Aufschrift "Seefisch" (schwarze Schrift) und zweifach als Werbeanschrift "Fisch Union" in blauer Schrift. Die Ladefläche beträgt 26 Quadratmeter bei einer Länge über Puffer von 12.100 mm. Das Gewicht von 14.440 kg und das Untersuchungsdatum 31.5.66 sind angeschrieben. Die waagerechten Bretterwände ohne senkrechte Streben entsprechen dem Umbau ab 1959.
Modell Brawa Nr. 47613
Hier noch mein bisher einziger Kühlwagen der Epoche III
Kühlwagen Tko 02
Der zweiachsige Kühlwagen mit der Nummer 327 154 hat die Aufschrift SEEFISCHE. Es ist ein einfaches Hobby-Modell. Die Angabe letzter zum letzten Anstrich lautet 4.7.62.
Modell Roco Nr. 46047 (alte Nummer 4312 A)
