Hallo EQBler,
Langsam wird es und es macht Spaß die Landschaft wachsen zu sehen.
Für heute haben wir wieder genug gewerkelt. Harald hat noch ein Jokermodul begleist. Bei den sog. Jokern wechselt die Gleislage von Süden nach Norden, also vom vorderen zum hinteren Rand des Moduls oder umgekehrt. Da unsere geraden Module eine aussermittige Gleislage aufweisen, sind diese Joker bisweilen hilfreich, wenn man die Kurvenrichtung wechseln will. Beim Gleichstrombetrieb muß man natürlich aufpassen, dass die Polung der Außenschienen von Modulanfang zu Modulende gespiegelt wird.
Verwirrend? Klar! Die Broschüre des
MEC Stetten war uns hier eine große Hilfe! Die Lektüre lohnt sich!
Am Bahnhof wurde heute nur wenig gebaut. Die Verladerampe wurde in Angriff genommen:

Die Rampenmauer wurde aus Kapaplatten im Rohbau ertstellt und dann mit bedrucktem Strukturkarton in Bruchsteinoptik verkleidet. Die ursprüngliche Farbe wurde in Graniertechnik zunächst in "Mayener-Stein"-Farbton abgedunkelt und dann mit Deckweiß ein paar Highlights/Ausblühungen gesetzt. Das hat die Optik sehr nah ans Vorbild gebracht. Als Abdeckung kommt noch ein "Betonstreifen" als Mauerkrone obendrauf. Die Rampe dahinter wird dann aufgefüllt und mit Kopsteinpflaster von Faller belegt. Der Bereich zwischen RAmpe und Gleis wird noch nachgeschottert. Dann wirkt es auch nicht mehr "zu hoch".

Um Die Weichenantriebe erst garnicht dem Schotter oder dem sich verlaufenden Kleber auszusetzten und damit den Verlust der Funktion zu riskieren, haben wir die Weichenbereiche ungeschottert gelassen. Wir werden ein mäßstäbliches Mattfoto der Schotterung unter die Weichen schieben. Das ist für uns erst mal wichtiger, als das "hundertprozentige" Aussehen der Weichenbereiche.
Morgen geht es wieder weiter..