Erwin hat geschrieben:..man muß erst einmal ehrlich zu sich selbst sein: Die Hunsrückbahnen waren mehr militärischer Notwendigkeit geschuldet gebaut worden, denn das dort der "Rahm der Transportleistung" abgeschöpft werden konnte.
Das ist nicht richtig!
Eine Bahn mit militärischem Auftrag (aus Sicht der Militärs um 1910) muss Hauptbahnähnlich gebaut werden.
(2 Gleise, lange Überholungen, wenige Bahnübergänge bzw hohe Sicherung, usw)
Steigungen, wie sie hier im Hunsrück zu finden sind, ließen keinen Durchgangs(militär)güterverkehr zu.
Um nur eine Division hier rüber zu bringen, hätte das 3 Tage gedauert.
An Glan, Nahe, Mosel und Ahr ging das in wenigen Stunden.
Die Hunsrückbahn ist einfach eine Eisenbahn, die den Hunsrück an die große weite Welt anschließen sollte.
(glaubt es mir EINFACH)
Jetzt zu den tollen Planungen.
(Satire Schalter auf an)
Wenn schon Neubaustrecken geplant und gebaut werden, dann richtig.
Die alte Trasse ist dafür nicht geeignet. Also bitte dann komplett neu planen.
Da wurde doch mal ein Tunnel von Bingen nach Rheinböllen ins Spiel geworfen.
Und bitte dabei bedenken.
Wir brauchen eine Güterzugstrecke die auch den Rhein entlastet bzw ersetzen kann.
Also bitte auf der Eifelseite wieder den Berg hinauf planen.
(Satire Schalter auf aus)
Bevor hier noch weiter Projekte aus dem Boden gestampft werden.
Mit solchen Ideen schadet man nur der Idee Hunsrückbahn.
Wir werden nicht mehr für VOLL genommen. Oder Spinner wie die Bahngegner schnappen solche Ideen auf und verwenden sie als Akument.
Ich möchte hier keine Ideen zertreten. Aber manchmal muss es sein. Entschuldigung Seppel.
Die einzige Chance die eine Bahn hier hat, ist die selbe wie vor 100 Jahren.
Erschließung des Hunsrücks mit modernem Nahverkehr.
Eine Alternative zum täglichen Schlachtfeld A61!
Und das muss GÜNSTIG verwirklicht werden.
Die Bahn muss sich problemlos in die Landschaft einpassen und trotzdem Effektiv sein.
Das heißt es zu verwirklichen.
Die Schweiz sollte da Vorbild sein.
Gruss Markus