Aktuelles zur Hunsrück-Querbahn

ErikRitterbach
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Re: Aktuelles zur Hunsrück-Querbahn

Beitrag von ErikRitterbach »

Ein paar Bilder Zu der 215 von JH + Bunkerzug / Zweiwegebagger vom Streckenbereich Rheinböller Hütte > Stromberg vom 07.12.25:

Streckenarbeiten:

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unterwegs von Rheinböller Hütte > Stromberg zum abbunkern:

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Stromberg BHF:

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Gruß

Erik
eta176
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Aktuelles zur HQB >> DANKE für Foto-Doku / EBA 2012

Beitrag von eta176 »

Besten Dank an Erik für die tollen Aufnahmen von "erhöhten" oder ebenerdigen Standorten :!:

Habe heute einen (noch funktionierenden) Link wiederentdeckt:
Die Ausschreibung nach §11 AEG und die (temporäre) Kapazitätsbeschränkung (20/10 km/h)
vom 15.11.2012 bis 15.02.2013

https://www.drehscheibe-online.de/foren ... sg-6160333
Zitat daraus:
Betriebswirtschaftliche Bewertung der DB Netz AG:
Nach derzeitigem Planungsstand soll ab dem Jahr 2016 mit dem Ausbau der Hunsrückbahn
(Bahnstrecke 3021) und gleichzeitigen Anschluss an den Flughafen Hahn begonnen werden.
Im Moment findet auf der Hunsrückbahn zwischen Langenlonsheim und Büchenbeuren kein
Personen- und Güterverkehr statt. Bedingt durch diesen Sachverhalt stehen dem Aufwand
nur geringe Erlöse gegenüber.
Um die Sollgeschwindigkeit wiederherzustellen, sind in den nächsten Jahren hohe Investi-
tionen in die vorhandene Infrastruktur notwendig.
Bis zum Beginn des Ausbaus, beabsichtigen die Regionalnetze Südwest der DB Netz AG
für den Streckenabschnitt von Langenlonsheim (km 0,98) bis Büchenbeuren (km 59,94) die
Geschwindigkeit und somit die theoretische Leistungsfähigkeit zu verringern. Dadurch er-
gibt sich eine mehr als geringfügige Verringerung der Kapazität gemäß § 11 AEG.
Für den Abschnitt von Langenlonsheim (km 0,98) bis Stromberg (km 15,68) ergibt sich eine
Herabsetzung der Soll-Geschwindigkeit auf 20 km/h, im Abschnitt von Stromberg (km 15,68)
bis Büchenbeuren (km 59,94) auf 10 km/h.

Die Kapazitätsverringerung soll bis zum Zeitpunkt {des Starts} der Realisierung des Ausbaus
(31.12.2015) Bestand haben.

.
ErikRitterbach
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Re: Aktuelles zur Hunsrück-Querbahn

Beitrag von ErikRitterbach »

Hallo eta176

Wenn ich das "richtig interpretiere" wir die zulässige Höchstgeschwindigkeit (hoffentlich) nach den Bauarbeiten durch die InfraGO (?) oder das EBA (?) neu definiert/bestimmt ?

Gruß

Erik
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schimi
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Ausschreibung Lalo Stromberg und Restabschnitte

Beitrag von schimi »

Die Ausschreibung für den Abschnitt Langenlonsheim - Stromberg und Restabschnitte Ellern - Argenthal, Simmern - Nannhausen und Nickweiler - Unzenberg ist jetzt raus.

https://bieterportal.noncd.db.de/everga ... 60/details
Titel
:
Strecke 3021_GoS Hunsrückquerbahn
Beschreibung
:
Leistungsumfang:
ca. 12.453 m Schwellenwechsel maschinell
ca. 13.383 m vollständige Bettungserneuerung maschinell
ca. 7.615 m Gleiserneuerung konventionell
ca. 7.615 m vollständige Bettungserneuerung konventionell
ca. 4.200 m Tiefenentwässerungca.
5.860 m Graben profilieren
ca. 6.080 m Randweg profilieren
870 m Passschienen
32 Bahnübergänge
Kampfmittel
Logistik und Zusammenhangsarbeiten
CEF-MaßnahmenSicherungs- und bauaffine Dienstleistungen
Gruß: Schimi
eta176
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Ausschreibung Lalo-Stromberg und Rest = TSP 01.04. - 01.08.26

Beitrag von eta176 »

Hallo Schimi,
besten Dank für den Link auf die Ausschreibung. Da es am 23.12.2025 | 14:54 Uhr
noch mal eine "Revision" mit Ergänzungen gab, ist der alte Link nicht mehr gültig
und durch den nachfolgenden ersetzt worden:
:arrow: https://bieterportal.noncd.db.de/everga ... 5a/details
Einreichungsfrist ist der 04.02.2026 10:00 Uhr

Man darf gespannt sein, ob sich nochmals Bieter finden, die den doch recht um-
fangreichen Auftrag stemmen wollen und können. Da verschiedene "Generalsanie-
rungen" anstehen, für die Maschinenparks benötigt werden, wäre eine Fertigstel-
lung vor dem 01.08. bestimmt nicht verkehrt - wird aber Wunschtraum bleiben :roll:
.
jojo54
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Frage zu einer PM in der Rhein-Hunsrück-Zeitung

Beitrag von jojo54 »

Am 19.01.2026 informiert eine Redakteurin oder Presse-Mtarbeiterin der Rhein-Hunsrück-Zeitung hinter einer Bezahlschranke, dass Ende Januar 2026 der Zugbetrieb auf der Hunsrückquerbahn (Langenlonsheim - Büchenbeuren) wieder aufgenommen wird.

Hierzu meine Frage an die User und MRF-Leser in der Hunsrück-Region:
Ist dieser Beitrag korrekt und wer will- oder soll dort wieder fahren? Auf welchen Stationen ist dann Güterumschlag möglich?
Bekanntlich ist doch zunächst die Sanierung des Teilstücks von Langenlonsheim bis Stromberg geplant. Für mich ist das alles sehr widersprüchlich.

Sind die Bauarbeiten zwischen Stromberg und Büchenbeuren tatsächlich abgeschlossen?

Danke für eine Rückmeldung und Grüße!

jojo54
eta176
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Re: Frage zu einer PM in der Rhein-Hunsrück-Zeitung

Beitrag von eta176 »

jojo54 hat geschrieben: Mi 21. Jan 2026, 14:03 Am 19.01.2026 informiert eine Redakteurin der Rhein-Hunsrück-Zeitung hinter einer Bezahlschranke,
dass Ende Januar 2026 der Zugbetrieb auf der Hunsrückquerbahn wieder aufgenommen wird. [...]
jojo54
Hallo jojo54,
der Artikel nahm eine am 19.12.2025 veröffentlichte Meldung nochmals auf. Genau einen Monat zuvor war
einem Leser aufgefallen, dass in Büchenbeuren am Gleis nach Simmern Tafeln mit der 1 aufgestellt wurden.
In der Antwort der DB heißt es, das Ziel der Bauarbeiten an der HQB sei die Wiederherstellung des Betriebs
zu seiner letztmalig genehmigten Form (vereinzelter Güterverkehr). „Die Bauarbeiten seit 2025 dienen dazu,
die Strecke zunächst mit einer Geschwindigkeit von 10 beziehungsweise 20 Kilometern pro Stunde befahrbar
zu machen.“
DB InfraGO reitet nach wie vor auf einem "Planfeststellungsverfahren" für die Durchführung aller darüber hin-
aus erforderlichen Maßnahmen herum, egal ob BÜ-Technik oder Bahnsteige ... Dass die 10-Kilometer-Beschrän-
kung nur eine temporäre Genehmigung des EBA bis zum Beginn der Sanierung war, scheint niemand zu interes-
sieren. In der Berichterstattung wird nicht erwähnt, wer nach der IBN bis zum Beginn der nächsten Sperrung
(ab 1. April bis 1. August 2026) die kurzzeitige Freigabe möglicherweise nutzen könnte oder möchte.
Ist denn über Büchenbeuren hinaus eine Befahrung bis zum Flugplatz Hahn oder der ehemaligen Umladestation
"Zolleiche" im Güterverkehr möglich/genehmigungsfähig? Wäre ein Sonderzugverkehr (mit Personen) derzeit von
Langenlonsheim aus realisierbar? (Da bekommen die MA der Aufsichtsbehörden heutzutage schon Krämpfe, wenn
es an Bahnsteigkanten/Absturzsicherungen auf freier Strecke mangelt. Wenn man sich überlegt, was zu Bundes-
bahnzeiten bei der Befahrung von nicht mehr im PV bedienten Strecken alles machbar war ...)


Grüße HaPe
.
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schimi
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Re: Frage zu einer PM in der Rhein-Hunsrück-Zeitung

Beitrag von schimi »

eta176 hat geschrieben: DB InfraGO reitet nach wie vor auf einem "Planfeststellungsverfahren" für die Durchführung aller darüber hin-
aus erforderlichen Maßnahmen herum, egal ob BÜ-Technik oder Bahnsteige ... Dass die 10-Kilometer-Beschrän-
kung nur eine temporäre Genehmigung des EBA bis zum Beginn der Sanierung war, scheint niemand zu interes-
sieren.
Der letzte genehmigte Stand der Geschwindigkeit zu Zeiten RP-Eisenbahn war meines Wissens 30 km/h.
Die 10 km/h sind eine absolute Frechheit. Aber selbst wenn das EBA etwas anderes verfügt, dann geht es wieder durch die Gerichte und dauert eine Ewigkeit bis zur Umsetzung.
eta176 hat geschrieben: In der Berichterstattung wird nicht erwähnt, wer nach der IBN bis zum Beginn der nächsten Sperrung
(ab 1. April bis 1. August 2026) die kurzzeitige Freigabe möglicherweise nutzen könnte oder möchte. Ist denn über Büchenbeuren hinaus eine Befahrung bis zum Flugplatz Hahn oder der ehemaligen Umladestation
"Zolleiche" im Güterverkehr möglich/genehmigungsfähig? Wäre ein Sonderzugverkehr (mit Personen) derzeit von
Langenlonsheim aus realisierbar?
Wer soll hier mit 20/ 10 km/h mitfahren? Von Lalo bis Stromberg 1 Stunde, ohne Halt. Dann noch mal 4 Stunden reine Fahrzeit bis Büchenbeuren. Für Sonderzug/ Touristikfahrten ein Todesurteil. Höchstens mal eine Fotofahrt für uns Verrückte.
Richtung Hahn gibt es keine Weiche mehr und die Schwellen da hoch sind nur noch Holzkompost. Zolleiche ist auch nicht möglich, da stillgelegt ab Büchenbeuren.
Mit den Bahnsteigen schaut es auch nicht so dolle aus. Büchenbeuren und Neuhütte wurden Rückgebaut. Die anderen sind in schlechtem Zustand oder es fehlen Kanten.
Ladestelle gibt es nur noch in Stromberg. Neuhütte wurde abgeklemmt, Ellern ebenfals und Weiche zum Depot ist auch raus. Simmern ist auch nichts mehr. Kirchberg und Büchenbeuren ist auch abgeklemmt. Kirchberg wäre vielleicht noch auf Gleis 2 möglich. Selbst wenn hier jemand verladen will, wird es sehr schwierig.
Gruß: Schimi
jojo54
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Danke an User "schimi"

Beitrag von jojo54 »

Mein Dank an User "schimi" für die schnelle Antwort.
Endlich mal jemand, der die ganze Angelegenheit realistisch sieht sowie einschätzt und informiert, wie es "vor Ort" aussieht.

In diesem Zusammenhang stellt sich für mich die Frage, wann eta176 letztmalig in dieser Region war und anscheinend nicht weiss, dass die Hunsrückquerbahn ab Büchenbeuren betrieblich gesperrt und stillgelegt ist und die Gleise zum Flughafen Hahn schon seit Jahren nicht mehr befahrbar sind, was ich vor 2020 hier im Forum alles bildlich dokumentiert habe.

MfG.
jojo54
eta176
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jojo54: Wie wäre es mit informieren statt kritisieren??

Beitrag von eta176 »

jojo54 hat geschrieben: Mi 21. Jan 2026, 20:37 In diesem Zusammenhang stellt sich für mich die Frage, wann eta176 letztmalig in dieser Region war
und anscheinend nicht weiss, dass die Hunsrückquerbahn ab Büchenbeuren betrieblich gesperrt und
stillgelegt ist und die Gleise zum Flughafen Hahn schon seit Jahren nicht mehr befahrbar sind, was
ich vor 2020 hier im Forum alles bildlich dokumentiert habe
.
Man wird ja noch mal Fragen stellen können - zumal von den Fotos wohl nix mehr sichtbar ist.
Statt sich zu mokieren, wäre der leider erst jetzt gefundene Hinweis auf eine (bereits erfolgte)
Veranstaltung in der Kreisverwaltung Simmern hilfreich gewesen. War jemand dabei :?:

Donnerstag, 15. Januar 2026, Rhein-Hunsrück-Zeitung, Seite 15
Sanierung der Bahnstrecke nutzen
Infoveranstaltung zur Hunsrückquerbahn für Unternehmen aus der Region in Kreisverwaltung

Rhein-Hunsrück. Die seitens der DB InfraGO erfolgte Sanierung der Hunsrückquerbahn zwischen
Langenlonsheim und Büchenbeuren steht nach Aussagen der DB kurz vor dem Abschluss. „Die
gerichtlich verfügte Sanierung der Bahnstrecke bietet eine einmalige Chance, auch und gerade
für Unternehmen in der Region“, sagt Landrat Volker Boch laut Kreisverwaltung. „Es geht jetzt
darum, dass die instandgesetzte Strecke der DB sinnvoll durch Verkehre belebt wird. Dies be-
trifft Güter- wie Personenverkehr. Gerade für die Wirtschaft kann eine Bahnanbindung ein ech-
ter Standortvorteil sein.“
Kreisverwaltung und Regionalrat Wirtschaft möchten interessierte Unternehmen aus der Region
über diese Chancen informieren und gleichzeitig den Bedarf aus der Wirtschaft für eine Reakti-
vierung der Hunsrückquerbahn ermitteln. Je höher der Bedarf, umso höher sind die Chancen,
dass die Bahnstrecke mit attraktiven Rahmenbedingungen für GV und PV reaktiviert wird.
Dazu findet eine Infoveranstaltung am Montag, 19. Januar, ab 17 Uhr im großen Sitzungssaal
der Kreisverwaltung statt. red
.
kurvenneiger
Oberschaffner A3
Beiträge: 58
Registriert: So 11. Jan 2009, 11:26

Re: Aktuelles zur Hunsrück-Querbahn

Beitrag von kurvenneiger »

Am einfachsten wäre es dem Hunsrückbahn e.V. beizutreten wenn man an validen Informationen aus erster Hand und der Bahn im Hunsrück interessiert ist, oder?
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